Unsere Zeit in Afrika
Mehr als nur Safari

Mehrere Jahre haben wir im Zusammenhang mit der finanziellen Unterstützung einer Privatschule in Tansania, in der Nähe von Arusha, auch das Land und die faszinierende Tierwelt kennengelernt.

Karibu Tanzania,

so wird man auf Swahili, der offiziellen Amtssprache in Tansania, bei der Ankunft in der Regel begrüßt. Gerne erinnern wir uns an die insgesamt vier Reisen zwischen 2004 und 2013 in das arme ostafrikanische Land zurück, an die Besuche bei der Familie Calvin und Jamilla Marealle in dem kleinen Örtchen Kisongo, in der Nähe der vielleicht besser bekannten Stadt Arusha, im Nordosten des Landes Tansania gelegen. Erinnerungen auch an die von dort ausgehenden Safaris in die mehr oder weniger bekannten Nationalparke Arusha, Tarangire, Lake-Manyara, Serengeti und in den Ngorongoro-Krater, auch an die Reisen in die Nachbarländer Kenia (NP Masai Mara, Amboseli, Lake Nakuru), und nach Ruanda. Für Ruanda steht vor allem das unvergessene Erlebnis an die Berggorillas, bei einem Gorilla-Trekking in den Virunga-Bergen.

Unsere Besuche hatten aber auch den Hintergrund der finanziellen Unterstützung einer weiterführenden Privatschule, dem Kisongo-Academic-College (KAC – 2007 von Marealles gegründet), das sich über etwa 10 Jahre um zahlreiche heranwachsende Kinder gekümmert hat, viele aus armen Massai-Familien stammend, die oft das Schulgeld nicht bezahlen konnten, und deren Bildung dann aus unseren Spenden mitfinanziert wurde. Die Spenden, auch für Einrichtungen in der Schule, in Höhe von zusammen mehreren zehntausend Euro sind bei vielen in der Heimat durchgeführten Lichtbildervorträgen/ kleinen Multivisonsschauen, mit Berichten über schöne Safari-Erlebnisse in den tierreichen Nationalparks, und über die Armut und das Leben von weniger privilegierten Menschen in einem anderen Teil der Erde, zusammen gekommen.

Leider besteht die Schule nicht mehr. So wurde auch unsere Unterstützung für die Bildungseinrichtung eingestellt. Immer noch unterstützen wir aber eine mittlerweile junge Mama mit ihrem kleinen Sohn und deren Familie, in der Nähe von Arusha lebend, mit regelmäßigen Geldzuwendungen.
Spendenübergabe an das KAC im März 2013
Spendenübergabe an das KAC im März 2013

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